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Aktien

Der folgende Text stammt aus: "Aktien auf einem Blick" (vom Herausgeber dieser Seite) von 1992. Der Text wurde gerade auf die heutige Zeit überarbeitet!

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Aktie?
Vorzüge oder Stämme kaufen?
Gründe für den Aktienkauf
Aktien und Steuern
Was beeinflußt die Bewertung einer Aktie?
- 1. Gewinn
- 2. Dividende
- 3. Bonus
- 4. Größe
- 5. Streubesitz
- 6. Kapitalerhöhung
- 7. Kapitalschnitt
- 8. Nennwert
- 9. andere Bewertungsmöglichkeiten
- 10. Schwankungsbreiten
Zinsen und Börse
Psychologie und Börse
Wirtschaft und Politik und Börse
Gebühren
Limite
Streuung
Aktien und Kredit
Informationsbeschaffung
Was soll man tun, wenn die Aktien fallen?
Sollen die Kurse täglich beobachtet werden?
Ist die Börse mit einem Roulette zu vergleichen?
Wie sind die Zukunftsaussichten für die Aktien?
Wann sollen die Aktien verkauft werden?
Geldanlagemöglichkeiten:
- 1. Börsennotierte Anlagen
- 2. Optionsscheine
- 3. Optionen
- 4. Warentermingeschäfte
- 5. Anleihen
- 6. Sachwerte
- 7. Immobilien
- 8. Briefmarken, Münzen u.ä.
- 9. Gold

Was ist eine Aktie?

Eine Aktie ist ein Anteilschein an einem Unternehmen, d. h, wenn Sie Aktien besitzen, sind Sie Miteigentümer des jeweiligen Unternehmens.

Beispiel: Sie haben zehn Aktien der Firma Hawesko (Weinhandelsfirma).
Die Firma hat insgesamt 4,4 Millionen Aktien. Mit Ihren zehn Aktien ist Ihr Anteil an der Firma demnach 1/440.000.

Dieser Anteil ist zwar recht klein, trotzdem haben Sie vollen Anspruch auf eine Gewinnbeteiligung und Mitsprache im Unternehmen, eben in Höhe Ihres Anteils.


Arten von Aktien

Die häufigste Aktie ist die Inhaberaktie, d.h. derjenige der sie gerade besitzt, gilt als Aktionär. Schwieriger sieht es da schon bei den Namensaktien aus, denn diese lauten- wie der Name schon sagt - auf einen bestimmten Namen, die Handelbarkeit ist hierdurch erschwert. Bei den vinkulierten Namensaktien kann die Eintragung des Aktionärs in das Namensverzeichnis der Gesellschaft von dieser verweigert werden (in den 90iger Jahren verweigerte die AMB der französischen AGF diese Eintragung, beides Versicherungsgesellschaften). Die Form von Namensaktien und vinkulierten Namensaktien findet sich in Deutschland fast nur bei Versicherungsaktien.
Außerdem kann man noch unterscheiden zwischen den Stammaktien (meist nur als Stämme bezeichnet) und den Vorzugsaktien (diese werden kurz Vorzüge genannt). Die Stammaktien besitzen volles Stimmrecht, während die Vorzugsaktien kein Stimmrecht beinhalten, dafür haben die Vorzugsaktien den Vorzug, eine höhere Dividende zu erhalten (bis auf wenige Ausnahmen).


Vorzüge oder Stämme kaufen?

Von den meisten Aktien gibt es nur eine Aktienart, die an der Börse gehandelt wird. In der Regel handelt es sich dann um Stämme. Es gibt aber auch Vereine, von denen werden nur Vorzüge gehandelt (z. B. Drägerwerk, Porsche). Von einigen Vereine gibt es beide Arten (z. B. MAN, Metro, MLP, RWE).
Wegen des nicht vorhandenen Stimmrechts werden die Vorzüge gelegentlich auch als "kastrierte Aktien" bezeichnet. Ausländer, die einen großen Einfluß auf die deutsche Börse haben, sollen in der Regel nur Stammaktien kaufen, und von daher würde ich im Zweifelsfall auch dazu raten, diese vorzuziehen.
Im Einzelfall kann es aber auch richtig sein, die Vorzüge zu kaufen, insbesondere dann, wenn der Unterschied zwischen der Notierung der Stämme und der der Vorzüge sehr groß ist und man außerdem einen großen Wert auf eine möglichst hohe Dividende legt.
Ein Sonderfall tritt bei Vorzügen ein, wenn die Firma zweimal hintereinander den Vorzugsaktionären keine Dividende bezahlt hat. Dann nämlich werden die Vorzugsaktien zu Stammaktien umgewandelt. Die Überlegung, die dahintersteckt ist ganz einleuchtend: wenn die Firma über längere Zeit schlecht wirtschaftet, kann man den Aktionären - also den Eigentümern - nicht das Stimmrecht vorenthalten.


Gründe für den Aktienkauf

Folgende Gründe können aufgezählt werden:
1. Einflußnahme auf das Unternehmen,
2. Erzielung laufender Erträge (Dividenden)
3. Hoffnung auf Kursgewinne.

Der erste Grund dürfte für die Leser nicht zutreffen. Vereine, die Aktien eines anderen Unternehmens kaufen, um sich an ihm zu beteiligen (dies kann von einer Minderheitsbeteiligung bis zur Erzielung eines Beherrschungsvertrages reichen), sehen darin Vorteile für die eigene Firma (meist als "Synenergieeffekte" bezeichnet).
Für den "Normalbürger" sind die Dividende bzw. die möglichen Kursgewinne natürlich der Grund, Aktien zu kaufen. Bei der Dividende muß jedoch beachtet werden, daß diese in der Regel erheblich niedriger ist, als wenn man den gleichen Geldbetrag in ein festverzinsliches Wertpapier angelegt hat. Wer also eine möglichst hohe Verzinsung seines Kapitals möchte, ist, wenn er nur die Dividendenrendite betrachtet, mit Aktien eher schlecht beraten.
Die wirkliche "Musik" macht bei den Aktien natürlich die Hoffnung auf mögliche Kursgewinne. Welche Gewinne hier möglich sind, kann sich jeder selbst ausrechnen, wenn er die Schaubilder der Kursentwicklungen diverser Aktien betrachtet (z.B. MLP).
Aber wo hohe Gewinne winken, ist auch ein hohes Risiko! Die Börse ist bekanntlich keine Einbahnstraße, in der es nur nach oben geht. Wer nicht bereit ist, auch Verluste hinzunehmen, sollte auf jeden Fall die Finger von börsennotierten Anlagen lassen und sich eher Sparbüchern mit Festzinsgarantie zuwenden.


Aktien und Steuern

Wo Geld verdient wird, ist das Finanzamt nicht weit.
Zinsen. Dividenden und Kursgewinne von Aktien, die innerhalb eines halben Jahres erzielt werden, gelten als Einkünfte und unterliegen somit der Einkommensteuer. Kursgewinne, die nach einem halben Jahr und einem Tag erzielt werden, sind außerhalb der Spekulationsfrist und von daher steuerfrei. Verluste innerhalb der Spekulationsfrist können mit Gewinnen verrechnet werden, sollte man jedoch nur Verluste produzieren, mindern diese nicht die Einkommensteuerschuld. Dies ist eigentlich nicht einzusehen. Im Geschäftleben können ja auch Verluste (die häufig auch selbst verschuldet sind) geltend gemacht werden.
Gerade die Erzielung steuerfreier Gewinne macht m. E. den Reiz der Aktienanlage aus, da kaum ein "Normalsterblicher" anderweitig diese Möglichkeit hat.

Was beeinflußt die Bewertung einer Aktie?

1. Gewinn

Natürlich ist eine Aktiengesellschaft, die gute Gewinne macht, besser als eine Firma, die kurz vor der Pleite steht. Allgemein läßt sich also sagen, je besser die Aktiengesellschaft wirtschaftet und je besser die Zukunftaussichten (an der Börse wird die Zukunft gehandelt, alles andere ist zwar schön und interessant, aber "Schnee von gestern") dieser Gesellschaft sind, desto höher ist der Aktienkurs.
Der Gewinn einer Aktiengesellschaft wird durch das Kurs-Gewinn-Verhältnis (kurz: KGV) ausgedrückt. Hier wird der Gesamtgewinn der Gesellschaft durch die Gesamtzahl der Aktien geteilt und dann zu dem jeweiligen Börsenkurs in Verbindung gesetzt.
Beispiel: Gewinn 10.000.000.- €
Aktienanzahl: 1.000.000.- DM
es entfallen also auf jede Aktie 10.-DM Gewinn (Gewinn: Aktienzahl)
Ist der Kurs der Aktie nun 100.-€ und teilt man diesen durch den Gewinn je Aktie, so kommt man auf ein KGV von 10. Bei einem Börsenkurs von 200.-€ ist der Gewinn je Aktie nur die Hälfte, wir haben also ein KGV von 20.
Je niedriger das KGV desto besser ist die Aktie.

Wie alles an der Börse unterliegt natürlich auch das KGV laufenden Schwankungen, und zwar nicht nur weil sich die Kurse beständig ändern. In Börsenzeitungen werden die KGVs in der Regel auf Basis der geschätzten Gewinne für das nächste Jahr errechnet. Die Analyse von künftigen Gewinnen haben sich diverse Vereine (die bekannteste dürfte wohl die Degab sein) zur Aufgabe gestellt, wobei die Ergebnisse teils gleichlautend sind, aber es können auch sehr unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. Außerdem werden im Laufe des Jahres diese Gewinnprognosen überarbeitet, wobei auffällig ist, daß in Zeiten einer guten ("freundlichen") Börse die Gewinne eher nach oben, bzw. in schlechten Zeiten entsprechend nach unten korrigiert werden. Die Analysten sind halt auch nur Menschen. Wenn Sie irgendwo ein KGV lesen, rechnen Sie bitte gleich eine Toleranz von ca. 10 bis 20% nach oben und unten ein.
Abgesehen von den unterschiedlichen Expertenmeinungen können im Laufe eines Jahres natürlich auch tatsächliche Änderungen im Bereich der Aktiengesellschaft auftreten, die große Auswirkungen auf den künftigen Gewinn haben (z. B. neuer Großauftrag. Devisenveränderungen bei Vereine mit hohem Exportanteil).

2. Dividende

Je besser eine Gesellschaft wirtschaftet, desto mehr wird sie an ihre Anteileigner als Dividende ausschütten können. Natürlich beflügelt die Börsianer auch die Hoffnung auf eine Dividendenerhöhung für das nächste Jahr, wenn die Firma entsprechende Gewinne zu erwirtschaften scheint. Eine aktionärsfreundliche Firma wird bei guter Gewinnlage die Aktionäre auch entsprechend belohnen und es gibt auch viele deutsche Gesellschaften, die die letzten Jahre beständig ihre Dividenden erhöhen konnten. Leider gibt es aber auch viele Gesellschaften, die - und das deutsche Aktienrecht scheint ihnen hier behilflich zu sein - versuchen, Gewinne zu verschleiern und eher die eigenen Rücklagen zu stärken.
Es gibt Gesellschaften, die traditionell viel ausschütten. Dies sind meist kleinere Gesellschaften, bei denen der Hauptaktionär selbst an einer möglichst hohen Dividende interessiert ist.
Bei schlechterem Geschäft kann es natürlich auch notwendig sein, die Dividende zu kürzen. Als Siemens 1988 die Dividende um eine Mark kürzte, fiel nicht nur die Siemensaktie sondern zog gleichzeitig den gesamten deutschen Markt nach unten. Die Kürzung wurde zwar mit einem schlechten Geschäft begründet, was wohl der Wahrheit entsprach, wenn man sich allerdings vor Augen hält, daß diese Firma zu diesem Zeitpunkt rund 20 Milliarden DM "auf der hohen Kante" hatte, war dies schon eine Unverschämtheit. Es ist schon schlimm, wenn eine Firma solche Summen im Laufe der Jahre auf Kosten der Aktionäre einsammelt ("Siemens ist eine Bank mit angeschlossener Elektroabteilung" wurde an der Börse kolportiert), aber dann in Zeiten, wo es ein bisschen schlechter läuft - und nur für solche Fälle kann man eine derartige Ansammlung vielleicht noch rechtfertigen - zu kürzen, ist nicht einzusehen.
In Fällen sehr schlechter Geschäftentwicklung kann es natürlich auch zum Ausfall der Dividende kommen, besonders wenn die Gesellschaft keine ausreichenden Rücklagen hat ("Fassen Sie mal einem nackten Mann in die Tasche."). Für den Aktionär ist dies natürlich unerfreulich. Es gibt auch wenige Fälle, wo Aktiengesellschaften trotz schlechter Geschäftslage den freien Aktionären eine Dividende bezahlen, der Großaktionär jedoch auf eine Bezahlung verzichtet.
Wie der Gewinn so läßt sich auch die Dividende auf den Kurs umrechnen, und wir erhalten dann die Dividendenrendite.
Beispiel:
die Firma zahlt 10.- € (ohne Steuergutschrift) pro Aktie bei einem Börsenkurs von 200.- € ergibt sich eine Dividendenrendite von 5% (10:200). bei einem Kurs von 500.-DM beträgt diese aber nur noch 2%.

Je höher die Dividendenrendite desto besser!

3. Bonus

Bei besonders guter Geschäftlage und bei Vereinejubiläen gewähren Aktiengesellschaften den Aktionären zusätzlich zur Dividende teilweise noch einen Bonus. Dieser ist eine einmalige Zahlung und erfreut natürlich die Aktionäre. Die Hoffnung auf einen solchen Bonus, kann dem Kurs der Aktiengesellschaft entsprechenden Auftrieb geben.

4. Größe

Die großen Standardtitel (z. B. Siemens, Daimler-Chrysler, Deutsche Bank, Großchemie) sind aufgrund der Marktbreite schwerfälliger und unterliegen nicht solch großen Schwankungen wie kleinere Aktiengesellschaften. Sie gelten auch als sicherere (konservativere) Anlage und werden von den Banken gerne empfohlen. Sie haben meist ein gutes Kurs-Gewinn-Verhältnis. Ausländer kaufen in Deutschland überwiegend Standardtitel.
Die Nebenwerte zeichnen sich durch höhere Schwankungsbreiten (in Börsenkreisen als Volatilität bezeichnet) aus. So kann es während eines Tages oder von einem Tag zum anderen große Überraschungen bei der Kursbewegung geben (nach oben und unten). Auslöser solcher starken Schwankungen können neben Vereinenachrichten besonders Empfehlungen - von Börsenzeitungen oder Tippdiensten sein. Auch die Schwankungsbreiten innerhalb eines Jahres bzw. auf mehere Jahre ist in der Regel größer als bei Standardtiteln. Hier gilt je kleiner eine Aktiengesellschaft ist, je größer sind die Schwankungen. Das ist einleuchtend, denn je weniger Aktien es gibt, desto stärker wirken sich positive bzw. negative Nachrichten aus. In Zeiten schlechter Börsenverfassung (Baisse bzw. Crash) können Kursverluste bei Nebenwerten überdurchschnittlich hoch sein.
Mit Nebenwerten kann man allerdings bei guter Börsenverfassung und guter Entwicklung der Aktiengesellschaft erheblich höhere Gewinne erzielen als mit den schwerfälligen Standardtiteln.

5. Streubesitz

Eine ähnliche Bedeutung wie die Größe hat der Streubesitz, d.h. die Menge der Aktien der Gesellschaft, die sich im freien Handel besitzen. So gibt es Vereine, von denen sind 100% der Aktien im Streubesitz, also frei verfügbar, von den meisten Aktien sind aber erheblich weniger im Streubesitz, ja es gibt sogar Vereine, von denen nur unter 2% im Streubesitz sind (z. B.Mannesmann).
Grundsätzlich läßt sich wohl sagen, je niedriger der Streubesitz desto größer die Kursschwankungen.
Ein anderer interessanter Aspekt ist bei Gesellschaften, von denen mehr als 50% im Streubesitz sind, ob hier nicht vielleicht von anderer Seite eine Übernahme dieser Gesellschaft versucht wird. Bei Streubesitz von 50 bis 74% (sofern in einer Hand) ist die Möglichkeit gegeben, daß der Großaktionär seinen Anteil erhöhen möchte. Schließlich können Vereine, von deren Aktien nur noch wenige Prozente im Streubesitz sind, den verbliebenen freien Aktionären ein Abfindungsangebot machen.

6. Kapitalerhöhungen

Auch Kapitalerhöhungen beeinflussen den Aktienpreis. Wenn eine Gesellschaft das Kapital erhöht hat, gibt es von dieser Gesellschaft entsprechend mehr Aktien und der Preis pro Aktie fällt im Verhältnis zur Kapitalerhöhung.
Beispiel: bisher gab es 1.000.000 Aktien mit einem Kurswert von 500.-€, die gesamte Gesellschaft wurde mit 50.000.000.- € bewertet nach der Kapitalerhöhung gibt es 1.200.000 Aktien, bei gleicher Bewertung der Gesellschaft mit 50.000.000.- kommen wir auf einen Kurswert von 416.66 €.
In den meisten Fällen muss der Aktionär für die neuen ("jungen") Aktien einen festgelegten Preis bezahlen. Hier gibt es Kapitalerhöhungen, die einen recht geringen also für den Aktionär günstigen Bezugspreis festlegen, viele Kapitalerhöhungen sind aber nicht als besonders günstig einzustufen, da sie kaum Rabatt auf den bisherigen Börsenwert geben.
Neben den Kapitalerhöhungen, bei denen der Aktionär etwas hinzuzählen muß, gibt es noch die Berichtigungsaktien, die im Volksmund häufig als Gratisaktien bezeichnet werden. Diese Art der Kapitalerhöhung ist im Ausland erheblich häufiger zu finden (besonders in Japan, USA). Besonders in USA gibt es noch den sogenannten Aktiensplit, dies wird besonders dann gemacht, wenn die Aktien optisch zu teuer geworden sind. Durch den Split wird dann z. B, eine Aktie von 100.-$ auf 50.-$ im Preis reduziert (die Zahl der Aktien wurde einfach verdoppelt). Hierbei fällt dann entsprechend der Börsenwert auf die Hälfte. Häufig jedoch steigt er danach wieder, da die Aktie optisch preiswerter ist.
Es gibt Gesellschaften, die "alle Nase lang" eine Kapitalerhöhung durchführen, andere wiederum erhöhen nur seltener und schließlich gibt es (besonders kleine) Gesellschaften, bei denen eine Kapitalerhöhung ein "Jahrhundertereignis"'ist.
Plant eine Gesellschaft eine Kapitalerhöhung wird häufig der Kurs vorher nach oben "gepflegt", um einen möglichst hohen Ausgabekurs für die neuen Aktien zu erhalten.

7. Kapitalschnitt

Wenn eine Firma einen Kapitalschnitt macht, ist dies eine üble Sache für den Aktionär, soll jedoch die Firma (die meist kurz vor der Pleite steht) retten. Hierbei wird die Gesamtzahl um einen festen Prozentsatz reduziert. Wird das Kapital z. B. auf 25% verringert, hat der Aktionär nach der Maßnahme statt bisher 20 Aktien nur noch 5 Aktien. Eigentlich müßte sich der Wert dieser Aktien auch entsprechend erhöhen, tut er teils auch kurzfristig. Da es sich jedoch um eine marode Gesellschaft handelt, geht der Kurs danach meist wieder auf "Tauchkurs".
Im Anschluß an einen Kaptialschnitt erfolgt in der Regel eine Kapitalerhöhung, um der Gesellschaft neue Geldmittel zur Sanierung zuzuführen.

8. Nennwert

Während früher in Deutschland Aktien einen Mindest-Nennwert von 50.- DM haben mußten, sind seit kurzem die meisten Gesellschaften dazu übergegangen nur noch nennwertlose Stückaktien zu haben. Die Höhe eines möglichen Nennwertes ist in der Regel unerheblich für die Bewertung einer Aktie.


9. Andere Bewertungsmöglichkeiten

Um eine Gesellschaft zu bewerten, ließen sich noch andere Größen hinzuziehen: Umsatz, Umsatzrendite, Cash-Flow, Verschuldungsgrad u.ä. Diese hier genauer auszuführen, würde zu weit führen.
Ein Gesichtspunkt, der häufiger besonders in Börsenzeitungen herausgestellt wird, ist der Immobilienbesitz von Aktiengesellschaften und dessen Bewertung. Zwar unterliegen auch Immobilienpreise Schwankungen und deren Bewertung kann natürlich auch strittig sein, aber eine Gesellschaft, die wertvolle Immobilien hat, ist besser zu bewerten, als ohne diese. Immerhin stellen Immobilien einen tatsächlichen Wert dar.
Einen anderen Wert bilden auch Beteiligungen, die Vereine "im Keller zu liegen haben" (besonders Banken, Versicherungen). Die Summe dieser Beteiligungen kann recht hoch ausfallen und ist, wenn es sich um börsennotierte Unternehmen handelt, auch leicht zu errechnen.

Zinsen und Börse

Eine der wichtigsten Einflußfaktoren ist der jeweils gültige Zinssatz, wobei allgemein gilt: je niedriger der Zins desto größer sind die Chancen am Aktienmarkt. Dies ist verständlich, denn wenn man einen sehr hohen Zins am Rentenmarkt mit relativ geringem Risiko erhält, gibt es wenig Gründe sein Geld in spekulative Anlagen - wie die Aktien - zu stecken.


Psychologie und Börse

Die Börse ist ein bißchen mit einem Fußballspiel zu vergleichen. Wenn ein Tor fällt, jubeln alle. Ein Tor für die Börse kann zum Beispiel eine Zinssenkung, steigende Unternehmensgewinne u. ä. sein. Dann kaufen plötzlich alle "was das Zeug hält", häufig auch die, die noch am Vortag vor Käufen gewarnt haben (so nach dem Motto: "Was interessiert mich heute mein Geschwätz von gestern."). Entsprechendes gilt auch im gegenteiligen Fall, z. B, wenn sehr negative Nachrichten kommen, wie ein Kurssturz in Wallstreet, dann wollen alle plötzlich verkaufen und die Kurse können ins Bodenlose fallen. Die Börse ist also eine Veranstaltung, die viel mit Massenpsychose zu tun hat. Es ist angebracht, sich von solchen psychoten Einflüssen frei zu machen und klaren Kopf zu behalten.


Wirtschaft und Politik und Börse

Auch politische und wirtschaftliche Nachrichten und Tatsachen können einen Einfluß auf die Aktienbewertung haben. Natürlich wird eine Börse auf einen Wahlsieg konservativer Politiker eher positiv reagieren. Allerdings sind die Auswirkungen von Wahlen meist nur von kurzer Dauer und der Einfluß ist eher bescheiden.
Größeren Einfluß können da schon Meldungen aus dem Bereich der Wirtschaft und Wirtschaftspolitik haben.  Negativ wirken natürlich auch drohende Streiks (besonders auch wegen der Gefahr von Preissteigerung und damit höherer Zinsen).
Ganz bedeutende politische Ereignisse lassen natürlich die Börse auch nicht ungerührt. Das letzte Beispiel war wohl der "Gorbaschock". Nach Bekanntgabe der Festsetzung von Michael Gorbachov purzelten die Börsen weltweit, als sich jedoch herausstellte, daß alles nicht so schlimm kommen werde wie befürchtet, erholten sich die Börsen gleich wieder und standen praktisch wieder auf den Kursen vor dem Ereignis. Ein anderes Beispiel: nachdem in China auf dem Tian-An-Men-Platz Demonstranten zusammengeschossen wurden, war die ganze Welt empört und die Hongkonger Börse verlor rund 30 % des Wertes. Die Beispiele sollen verdeutlichen, daß die meisten politischen Ereignisse nur "kurze Beine" haben.


Gebühren

Die Bank gewinnt immer!
Beim Kauf und Verkauf von Aktien u. ä. fallen natürlich Gebühren an. Den größten Teil dabei nimmt die Provision der Bank ein (meist 1 % und bei Kleinordern eine Mindestgebühr, die bis zu 50.-DM bei Aktien, bei Optionsscheinen sogar bis 100.-DM gehen kann). Daneben fallen teils noch kleinere Gebühren an, wie Maklergebühr, Abwicklungsgebühr u. ä. an. Im Schnitt kann man von 3 % Gebühren beim Kauf und Verkauf von Aktien ausgehen. Sollte eine Aktie also um 3% vom Einstiegskurs steigen und man verkauft sie zu diesem Preis, so hat nur die Bank verdient. Ich würde dazu raten, Aktien erst dann zu verkaufen, wenn sie den Kaufkurs mindestens um 10 % übersteigen.
Neben den Gebühren für den jeweiligen Aktienkauf/-verkauf gibt es noch eine jährlich anfallende Depotgebühr und die Kosten für das Konto. Bei vielen Banken können Sie Aktien auch über ein Sparbuch kaufen, was den Vorteil hat, daß für nicht eingesetztes Geld wenigstens ein minimaler Zinssatz bezahlt wird, außerdem entfallen hier meist die Kontoführungsgebühren. Der Nachteil: ein Sparbuch kann nicht überzogen werden.
Bei den Gebühren lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich, besonders wenn man nur kleinere Aufträge zu vergeben hat. Nach meinen Erfahrungen geben die Banken ihre Gebühren nur sehr pauschal und teils auch widerwillig bekannt. Es ist anzuraten, hier ganz präzise und bestimmte Auskünfte zu verlangen.
Wenn Sie größere Beträge auf einmal in eine Aktienposition stecken möchten, empfehlen sich die seit einiger Zeit aus dem Boden geschossenen Discount-Broker. Hier sind die Gebühren teilweise nur 20 bis 50 % der sonst üblichen.


Limite

Wer Aktien kauft kann diese "billigst" kaufen, dann erhält er die entsprechende Menge am nächsten Tag zum jeweils gültigen Kurs, gleichgültig wie hoch oder niedrig dieser sein mag. Wem dies zu unsicher ist, kann der Bank den Auftrag geben, die gewünschten Aktien nur zu einem festgelegten Kurs zu kaufen, d. h. er gibt ein Limit. Der Anleger ist sich so sicher, daß er nicht mehr als eben den festgelegten Preis zu bezahlen hat. Das Legen von Limiten ist besonders bei Titeln mit engem Markt wichtig, sonst wird man u. U. "über den Tisch gezogen".
Für Standardtitel möchte ich ein Beispiel geben:
am Ordertag war der Kassakurs der VW-Aktie 50.-€. Wenn man 20 Stück am nächsten Tag kaufen möchte, kann man ruhig ein Limit von 55.-€ festlegen, da der Markt in diesem Titel sehr breit ist, wird man die Aktie wohl zum Limitpreis (oder eher noch darunter) erhalten.
Bei Standardtiteln kann man aber auch auf das Legen von Limits verzichten.
Entsprechende Limits kann man natürlich auch beim Verkauf geben.
Legen Sie die Limits bitte nicht zu eng, da sonst die Gefahr besteht, daß Sie nichts bekommen (außer der Berechnung für die Limitgebühr).
Mir ist es auch schon passiert, daß ich Limits zu eng legte und dann nicht zum Zuge kam. Vor längerer Zeit legte ich ein Verkaufslimit mit 185.-DM fest und was passierte? Die Aktie stieg bis genau 184.-DM und ging danach nur noch "in den Keller" bis unter 100.-DM. Hätte ich das Limit auf 180.-DM gelegt, wäre der Titel schon längst verkauft.
Die Bank läßt sich Limits natürlich bezahlen. Die Gebühren liegen im unteren Bereich bei 5.- bis 10.-DM, Limitgebühren von über 10.-DM halte ich für überzogen und man sollte sich eine andere Bank suchen.
Die Limite gelten bei den meisten Banken bis Ende des Monats (Ultimo), die Bank bei der ich meine paar Aktien habe, behält das Limit allerdings drei Monate im Bestand, was ich sehr schätze und auch anderen Banken zur Nachahmung empfehlen möchte.


Streuung

Wenn man sich ein Aktiendepot aufbaut, sollte man nicht alles auf "eine Karte" setzen, d.h. man sollte gleich mehrere Titel kaufen. Eine Depotstreuung kann so sein, daß man Aktien verschiedener Branchen kauft, und außerdem ist es ratsam verschiedene Länder bei der Aktienanlage zu berücksichtigen. Der Grund ist der folgende: nicht alle Branchen bzw. Länder entwickeln sich gleichmäßig. Sollte man mit einer Aktie eine Schieflage haben, kann man dies vielleicht durch die
andere Aktie im Depot ausgleichen.
Da Aktien eine spekulative Anlage sind, muß jeder damit rechnen, daß Verluste auftreten können. Von daher ist es angebracht, nicht sein ganzes Geld in Aktien zu investieren. Allgemein würde ich empfehlen rund 30 % verfügbarer Gelder in Aktien anzulegen, den Rest sollte man in Renten oder hochverzinsliche Anlagen stecken. Ledige, die keine Familie haben, können natürlich auch mit einem höheren Aktienanteil arbeiten. Das normale Sparbuch, das derzeit nur rund 2 % Zinsen bringt, sollte man nur als Notgroschen halten.

Aktien und Kredit

Kaufen Sie Aktien nur mit Ihrem eigenen Geld!
Solange Aktien nach oben gehen, kann nichts passieren, wenn man die Aktien auf Kredit gekauft hat. Aber wehe, wenn es zu Verlusten oder sogar zu Kursstürzen kommt. Wenn Sie dann nicht der Bank neue Sicherheiten geben können, kann es im schlimmsten Fall zu Zwangsliquidierungen kommen und Sie in böse finanzielle Not bringen.

Informationsbeschaffung

Die Börse lebt von Informationen (Spötter würden vielleicht eher sagen von Gerüchten).
Neben den allgemeinen Informationen, die aus Zeitung, Radio und Fernsehen zu erfahren sind, gibt es noch spezielle Informationsmöglichkeiten für Anleger. Im Zeitschriftenbereich gibt es viele spezielle Börsen- und Wirtschaftshefte, die teils täglich (Handelsblatt u. ä.) teils wöchentlich oder auch nur monatlich erscheinen. Die Preise dieser Veröffentichungen liegen meist unter 10.-DM. Ob ein Durchschnittsanleger nun jede Ausgabe der von ihm am besten empfundenen Zeitschrift auch kaufen sollte, kann bezweifelt werden, da ja wohl die meisten Leser nicht alle Empfehlungen dieser Hefte mangels ausreichender Gelder nachvollziehen können.
Neben den beim Zeitschriftenhändler erhältlichen Zeitschriften gibt es noch Verlage, die spezielle Börseninformationsdienste herausgeben, die meist nur im Abonnement bezogen werden können. Eine Beurteilung der Güte der "verabreichten Informationen kann ich nicht geben, ich habe jedoch den Eindruck, daß diese Dienste recht teuer sind (ein paar hundert Mark im Jahr müssen Sie in der Regel für diese Informationen schon ausgeben).
Neben den Informationsschriften gibt es natürlich noch die Charthefte verschiedener Verlage
Der Buchhandel hält auch Bücher zum Thema Aktien bereit. Auffälig ist, daß bis auf wenige Taschenbuchausgaben, das Preisniveau dieser Veröffentlichungen relativ hoch ist.
Im Computerbereich gibt es auch schon viele Programme für Aktienanleger, die Programme können von der Depotverwaltung bis hin zur Erstellung von Charts mal mehr mal weniger. Die Preise und die Leistungen sollen sehr unterschiedlich sein, eine eingehende Informationbeschaffung vor dem Kauf ist dringend geboten.
Im Fernsehbereich dürfte wohl die Sendung "Tele-Börse" von ntv, die bekannste sein. Weitere Wirtschaftssendungen (das Thema Aktien wird in ihnen allerdings nur recht sporadisch aufgegriffen) sind: "Plus-Minus", "WiSo", "Markt im Dritten".  Seit einiger Zeit bringen fast alle Sender kurze aktuelle Nachrichten zum Thema Aktien und Börse in ihren Nachrichtensendungen
Natürlich geben auch Banken Informationen über Aktien heraus. Bis diese in "Ihrer" Zweigstelle sind,
können sie natürlich schon "veraltet" sein. Der Bankberater, der für Sie zuständig ist, wird Ihnen natürlich auch die eine oder andere Empfehlung geben können. Meiner Erfahrung nach empfehlen Bankberater jedoch meist Standardtitel oder Titel, die neu an die Börse gebracht werden. Die Empfehlungen der "normalen" Bankberater würde ich aber sehr kritisch prüfen, da die meisten von ihnen die Aktienberatung neben vielen anderen Dingen machen, d. h. aus Zeitgründen dürften sie nicht unbedingt den vollen Überblick haben. Natürlich vertreten sie auch die Interessen ihres eigenen Instituts.
Die einfachste Möglichkeit sich über Aktien zu informieren ist natürlich das Internet. Hier gibt es sehr viele Anbieter.
Es zeigt sich also, daß es viele Informationsmöglichkeiten für Anleger gibt. Es ist aber auch klar, daß zuviele Informationen eher zur Desorientierung führen können und die Handlungsbereitschaft einschränkt. Außerdem dürfen Sie nicht vergessen, daß jede Information die über die Medien kommt, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in der Regel schon "kalter Kaffee" ist.

Was soll man tun, wenn die Aktien fallen?

Wenn die Aktien, die man sich ins Depot genommen hat, fallen, ist dies natürlich eine unangenehme Sache für den Aktionär, er kann hier auf drei verschiedene Arten handeln:
Man verkauft die Aktien, wenn sie einen gewissen Punkt unterschreiten, die Zeitschrift Börse online gibt bei ihren Kaufempfehlungen immer einen Stop-loss an, d.h. den Kurs zu dem man bei fallender Tendenz spätestens verkaufen soll. Der Grund ist ein ganz einfacher: es wird befürchtet, wenn dieser Kurs nach unten durchbrochen ist, der Weg nach unten frei ist und die Aktie weiter fallen wird. In vielen Fällen hilft diese Vorgehensweise vor größeren Verlusten. Bei kurzfristigen Reaktionen des Marktes nach unten (wie beim "Gorbaschock") liegt man mit diesem Handeln aber völlig daneben, weil die Aktien dann zu einem "zertrümmerten" Kurs verkauft worden sind und wenige Tage später sieht man die gleiche Aktie nur noch steigen. - Auch ist zu bedenken, daß ja Aktien schon "von Natur aus" stark schwanken und dann bei einer Schwankung von ca. 10 bis 15% nach unten schon in Panik zu geraten, halte ich für nicht angebracht.
Die Aktie wird nachgekauft. Voraussetzung hierfür ist natürlich, daß noch entsprechende Mittel zur Verfügung stehen, es ist sowieso anzuraten, stets gewisse Gelder zur Verfügung zu halten und nicht gleich alles Geld zu "verpulvern". Der Gedanke, der dahinter steht ist: wenn die Aktie zum Preis x ein Kauf ist, ist sie jetzt erst recht, da sie ja billiger ist, ein Kauf. Bei einem Kursverlust von ca. 15 % Prozent würde ich jedoch noch nicht nachkaufen, sondern erst wenn der Kurs wirklich deutlich (so ab 25 %) nach unten gerutscht ist. Der große Nachteil dieser Methode kann sein, daß man eine Aktie hat, die nur noch nach unten will. Ein krasses Beispiel hierfür will ich anfügen:
Kauf 100 x Aktie A zu 10.- € =  1000.- € + Gebühren
" 143 x " zu 7.- € = 1001.- €  "
" 204 x " zu 4,90 € = 1000.- €  "
" 291 x " zu 3,43 € = 998.- € "
" 416 x " zu 2,40 € = 998.- € "
" 595 x " zu 1,68 € = 1000.- €  "
Nach fünfmaligem Kauf dieser Aktie hat man bei dieser Methode insgesamt 1749 Aktien der Aktie A im Depot zu einem Durchschnittspreis von 3,43 €, der tatsächliche Wert dieser Stücke liegt aber bei nur 2938.- €, d.h. man hat hier schon rund 3000 € verloren oder aber die Aktie muß mindestens um 104 % steigen bis man auf den Einstandspreis der Stücke kommt. Diese Beispiel soll zeigen, daß man sich "totkaufen" kann.

Man macht nichts. Dies kann durchaus auch richtig sein, denn was nach unten fällt, kann ja auch wieder steigen. Und die Entwicklungen nach dem Börsencrash von 1987 (und die Mini-Crashs der Folgejahre) haben denjenigen, die die Ruhe bewahrten und nicht gleich verkauften, in der Regel Recht gegeben.
Was man auch macht, es kann richtig oder falsch sein.


Sollen die Kurse täglich beobachtet werden?

Für einen "Normalanleger" möchte ich die Frage mit einem klaren "Nein" beantworten. Je nach Größe des Depots und der zur Verfügung stehenden Zeit reicht es einmal im Monat bzw. einmal die Woche die Kurse der im Depot befindlichen Aktien zu verfolgen. Sinnvoll ist wohl auch jeweils einmal im Monat (sofern man die Muße dazu hat), eine Wertaufstellung vorhandener Aktien, Renten und anderer Geldwerte zu erstellen.
Bei Neuengagements ist es natürlich sinnvoll, sich eingehender zu informieren. Im übrigen achtet ein Aktionär mit der Zeit schon von selbst auf Nachrichten, die "seine" Unternehmen betreffen und interessante Wirtschaftsnachrichten.


Ist die Börse mit einem Roulette zu vergleichen?

Wie beim Roulette, braucht man auch an der Börse Glück, ohne dieses kann man kein Geld verdienen. Auch bei der Börse liegen Gewinn und Verlust dicht beieinander wie die Zahlen auf dem Roulette-Tisch. Auch kann man mit geringen Einsätzen spielen oder aber mit sehr hohen Einsätzen. Auch das "Prinzip Hoffnung" halt den Spieler wie den Börsenteilnehmer aufrecht. Man kann auf volles Risiko gehen beim Roulette-Spiel ("Plein", d. h. auf eine Zahl, beim Roulette - an der Börse wäre dies mit Optionen zu vergleichen) oder auf die einfachen Chancen (beim Roulette: Rot oder Schwarz - an der Börse: Standardtitel, besonders Versorger).
Nein! Beim Roulette gibt es nur 37 Zahlen, es gibt jedoch weltweit mehrere Tausend Aktien. Wenn die Kugel gefallen ist, ist das Roulette gelaufen und der Spieler ist entweder Sieger oder Gewinner. An der Börse fallen täglich Kugeln, der Börsianer entscheidet aber eigenständig, wann er verkauft, ob er also in der entsprechenden Aktie Sieger oder Gewinner ist. Selbst wenn die Aktien, die man hat, ins Bodenlose fallen (wie z. B. die oben erwähnten Aktien von Saatchi und Saatchi), hat er solange keinen Verlust, wie er nicht verkauft. Es kann je passieren, daß die Aktie wieder steigt.
An der Börse spielt auch das Wissen und Informationen eine gewisse Rolle, beim Roulettespiel ist alles nur Zufall.


Nie sind die Zukunftaussichten für die Aktien?

Dies ist die schwierigste Frage und sie kann, wie vieles andere, nicht eindeutig beantwortet werden.
Positiv für die weitere Zukunft ist das Verschwinden des kalten Krieges und der Aufbau neuer - hoffentlich auch zukünftig demokratischer Staaten - in Osteuropa. Hier erwächst ein riesiger Markt, der nach Gütern "hungert" und langfristig die Konjunktur - und damit die Unternehmensgewinne - beflügeln wird. Auch weltweit steigt ja bekanntlich die Bevölkerung weiter an und je mehr Menschen auf der Welt leben, desto mehr Güter und Dienstleistungen werden "konsumiert" (die negativen Entwicklungen für die Umwelt dürfen hierüber aber nicht vergessen werden). Die Entwicklung der Geldmengen hat in den letzten Jahren stark zugenommen und je mehr Geld vorhanden ist, desto mehr Geld kann auch für Aktien ausgegeben werden.
Negativ kann sich die Entwicklung in Osteuropa - zumindest kurzfristiger - auswirken, da dort ein riesiger Investitionsbedarf ist, der möglicherweise mit einem Faß ohne Boden zu vergleichen ist. Denn 40 Jahre Mißwirtschaft zu beheben, ist keine einfache Sache. Die hier benötigten Gelder könnten die Zinsen - insbesondere in Deutschland - weiter in die Höhe schnellen lassen. Und hohe Zinsen sind nun einmal Gift für die Börse. Für den Fall eines erfolgreichen Aufbaus funktionierender Wirtschaften in Osteuropa (bis dahin liegt aber noch ein langer Weg vor uns) darf nicht vergessen werden, daß die dann dort bestehenden Unternehmen natürlich Konkurrenzunternehmen zu den bisherigen West-Unternehmen sind und der Konkurrenzdruck dürfte dann entsprechend hoch sein (vgl. Stahlkrise: Aufbau und Export von Stahlunternehmen in der 3. Welt, dadurch weltweiter Anstieg der Stahlproduktion und Probleme deutscher Stahlkocher). erfolgreicher Arbeit im 0sten kann dort mit sozialen Spannungen gerechnet werden, die, insbesondere auch unterstützt durch das aufkommende Nationalitätendenken, zu Bürgerkriegen führen kann.
Der 3. Welt (die Schwellenländer seien hiervon aus ausgenommen) geht es immer schlechter und es konnte sein, daß von dort große Forderungen an die Industrieländer gestellt werden.
Das größte Problem sehe ich aber in der immensen Staatsverschuldung der meisten Staaten. Große Teile der Staatshaushalte gehen schon heute für die Zinsen und die Tilgung bestehender Verbindlichkeiten drauf und die Tendenz ist eher steigend.
Die derzeitigen Prognosen für den Dow-Jones gehen derzeit von ungefähr 1800 Punkten bei den Pessimisten bis zu rund 3800 Punkten bei den
Optimisten (heute rund 3230).

Wann sollen die Aktien verkauft werden?

Dies ist eine schwierige Frage. Lapidar könnte man sagen, wenn sie am höchsten stehen.
Es gibt hier natürlich verschiedene Ansätze:

1. Nach 6 Monaten und einem Tag "raus und gewonnen":
Wenn man nach der Spekulationsfrist verkauft, sind die Gewinne bekanntlich steuerfrei. Wenn die Aktien zu diesem Stichtag also im Gewinn liegen (er sollte aber nicht unter 10% sein, da die Spesen ja noch berücksichtigt werden müssen) und man verkauft sie, liegt man immer noch viel besser als festverzinsliche Papiere. Und an einem Gewinn ist noch keiner pleite gegangen! Mir ist es schon mehrmals passiert, daß meine Aktien um die 10% im Gewinn lagen zu diesem Zeitpunkt, da ich aber gierig war, wollte ich einen höheren Gewinn einstreichen und prompt fiel die Aktie nur noch.

2. "Wenn schon Schweinefleisch, dann muß es richtig triefen":
Hier geht man davon aus, daß die Aktie noch viel Potential nach oben besitzt und die Aktie erst mit einem sehr beachtlichen Gewinn (möglichst 100 % und mehr) verkauft wird. Daß solche Gewinne bei entsprechendem Einstiegskurs und viel Geduld möglich sind, zeigen viele Aktiencharts. Wenn man zu gierig ist, kann es aber auch passieren, daß es anders kommt als erhofft und sieht dann "recht alt" aus.

3. Verkauf bei 30 % Gewinn:
Man kann sich natürlich auch einen festen Gewinnsatz vornehmen bei dem die Aktie verkauft werden soll. Enttäuschung kommt dann natürlich, wenn der Kurs danach nur noch oben geht. Im Juli 1988 kaufte ich z. B. einige Duewag-Aktien um 100.-DM und verkaufte diese 7 Monate später mit einem Gewinn von 36% und meinte ein gutes Geschäft getätigt zu haben. Zwei Jahre später wurde diese Gesellschaft mit 550.- DM gehandelt und wenn ich sehr gelenkig wäre, würde ich mich "in den H...".

4. Verkauf mit Verlust:
Dies ist der schwierigste Verkauf. Es kann aber sinnvoll sein, Aktien mit Verlust innerhalb der Spekulationsfrist zu verkaufen, und diese Verluste mit Gewinnen im gleichen Zeitraum zu verrechnen.
Wenn man allerdings nicht total schief liegt mit den gekauften Aktien, kann sich der Buchverlust bei entsprechender Geduld vielleicht in einen Gewinn verwandeln.



G e l d a n l a g e m ö g l i c h k e i t e n

1. Börsennotierte Anlagen

Der große Vorteil börsennotierter Anlagen, wie Aktien u.ä., ist, daß diese sehr schnell wieder in Bargeld umgewandelt werden können. Nach einer telephonischen Verkaufsorder ("bestens") und der entsprechenden Ausführung durch die Bank, kann man in der Regel drei Tage später wieder über sein Geld verfügen. Im folgenden soll über andere Anlagemöglichkeiten gesprochen werden, über die Aktie ist ja bereits ausführlich berichtet worden.

Optionsscheine

Mit Optionsscheinen erwirbt man das Recht, etwas zu einem festgelegten Kurs bis zu einem bekannten Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Dies können Aktien, Währungen oder auch Indices sein. Dieses Recht kann man wahrnehmen (ausüben), muß es aber nicht - in der Regel jedoch werden Optionsscheine zu Spekulationszwecken gekauft und die Scheine selbst wieder verkauft, ohne daß eine entsprechende Ausübung stattfindet.

Folgende Größenordnungen sind bei Optionsscheinen wichtig:
1. die Laufzeit, 2. der Bezugspreis, 3.das Bezugsverhältnis und schließlich der aktuelle Preis, aus dem man erkennt, ob der Schein ein hohes Aufgeld oder ein niedriges Aufgeld hat.
Je länger die Laufzeit desto höher darf der Preis eines Scheines sein.
Da man mit den Optionsscheinen ja eigentlich Zeit kauft, ist ein Schein mit einer langen Laufzeit bei gleichen Bedingungen natürlich besser, da die Aktie ja mehr Zeit hat, hohe Kurse zu erreichen.
Wenn man den Bezugspreis der Aktie über den Optionsschein und den aktuellen Preis des Scheines addiert, sieht man wieviel Aufgeld der Schein hat. Je näher diese Summe am derzeitigen Aktienpreis liegt, desto konservativer ist der Schein.
Wo hohe Gewinne locken, sind auch große Verluste möglich.
Wenn sich die Aktien nicht positiv entwickeln, verlieren die Optionsscheine überdurchschnittlich an Wert. Natürlich werden Scheine mit der Zeit - sofern sich die Aktie nicht positiv entwickelt - auch immer billiger, da die Zeit für eine Erholung weniger geworden ist.
Wer nicht in Aktien spekulieren möchte, kann mit Optionsscheinen auch auf Indices (Dax, Standard & Poors, Nikkei u.a .), Währungen (besonders $ aber auch Yen, sfr u.a.) und Zinsen setzen. Bei diesen Scheinen gibt es neben Calls (auf steigende Kurse) auch ausreichend Scheine, mit denen man auf fallende Kurse (Puts) spekulieren kann. Ein Großteil dieser Scheine besitzt aber nur eine relativ kurze Laufzeit von rund einem Jahr und es gibt mittlerweile so viele Scheine, daß es für den Privatanleger nicht ganz leicht ist, die Obersicht zu behalten.
Vor dem Erwerb eines solchen Scheines sollten Sie gut informiert sein, und seien Sie sich des hohen Risikos dieser Scheine bewußt. Denn wenn es sich nicht so entwickelt, wie gewünscht, müssen Sie mit einem Totalverlust des Geldes rechnen.
Ein Bekannter von mir kaufte z. B. im Sommer 1991 einen $-Call-Schein, Bezugspreis 1,80 je $ und Laufzeit bis 3.Januar 1992. Da er ein hohes Verkaufslimit für den schon im Gewinn befindlichen Schein ansetzte, konnte er seine Scheine nicht rechtzeitig verkaufen und der Dollar und somit auch der Schein verloren rapide an Wert. Da der Dollar Anfang Januar bei rund 1,50 DM stand, war der Schein nichts mehr wert und das schöne Geld war aus dem Fenster geworfen. Es hätte meinem Bekannten auch nichts geholfen, wenn der Dollar am 4.1. auf 2.-DM gestanden hätte, denn da war der Schein nicht mehr gültig.
Informieren Sie sich vor dem Kauf bei "Ihrer" Bank auch über die Mindestgebühren für Optionsscheine, da diese teilweise erheblich über den Mindestgebühren für Aktienkäufe liegen.
Ein Rat für Anleger mit einem Aktiendepot von 30.000.-DM und mehr: um sich vor Kursstürzen an den Börsen, die ja immer auftreten können, abzusichern, sollten Sie sich einige Put-Optionsscheine auf den Index (Dax oder Standard & Poors, bei großem Japan-Anteil Nikkei-Index) ins Depot legen, da Sie dann Verluste bei Ihren Aktien durch einen Gewinn bei dem Put-Schein mildern können. Sollte innerhalb der Laufzeit kein Kurssturz stattfinden, wird der Schein wertlos, Ihre Aktien werden dafür entsprechend steigen. Ein solcher Put-Schein ist mit einer Versicherung zu vergleichen: wenn das befürchtete Ereignis nicht eintrifft, ist die bezahlte Versicherungsprämie verloren, man kann aber wenigstens ruhig schlafen.


Optionen

Optionen funktionieren im Prinzip wie Optionsscheine. Mit Optionen können Sie auf steigende oder fallende Aktienkurse spekulieren. Die ganz großen Standardwerte (Siemens, Deutsche Bank, Allianz u. a.) werden an der DTB (= Deutsche Termin-Börse) gehandelt, einige andere Titel auch in Frankfurt (teils auch in Düsseldorf).
Riesigen Gewinnen stehen aber mögliche Totalverluste entgegen.
Informieren Sie auch beim Kauf von Optionen genau über die Gebühren, insbesondere bei Spekulationen an der DTB sind die Mindestgebühren bei den meisten Banken beachtlich hoch.

Warentermingeschäfte

Warentermingeschäfte haben ihre Berechtigung für Produzenten von Waren. Diesen wird hierdurch ein Preis garantiert, zu dem sie die Waren verkaufen können. Von Metallen über Getreide bis hin zu Schweinebäuchen reicht die Palette der gehandelten Kontrakte (die bekannteste Warenterminbörse ist die von Chicago).
Hände weg von diesen Spekulationsgeschäften! Die Wahrscheinlichkeit, daß Sie einen seriösen Partner in Deutschland in diesem Bereich finden, ist sehr gering. Hier gibt es viele Vereine, die wollen nur Ihr bestes, und zwar Ihr Geld. Auch ein seriöser Partner kann Sie vor Totalverlusten, die in diesem Bereich häufig sind, nicht schützen!


Anleihen

Anleihen, d.h. Wertpapiere mit einer festen Zinsvereinbarung, gelten in der Regel als sichere Anlagemöglichkeit.
Neben Anleihen auf € kann man auch Anleihen auf fremde Währungen ($, Yen, sfr u. a.) erwerben. Anleihen auf ausländische Währungen sind stets auch Währungsspekulationen. Verliert die Währung, auf die die Anleihe lautet, verliert natürlich auch die Anleihe entsprechend. Die höchste Verzinsung bringt also nichts, wenn die Währung fällt.
Es gibt Anleihen der öffentlichen Hand (Bund. Länder, Gemeinden) und solche, die von Unternehmen verausgabt werden. Da die öffentliche Hand praktisch nicht pleite gehen kann, würde ich diese stets anderen Anleihen vorziehen. Bei Anleihen ist die Bonität (d.h.Güte) des Schulders wichtiger als die Verzinsung! Die Bonität wird von renommierten Gesellschaften beurteilt, das beste ist z. B. "triple A".
Der Kurszettel der in Deutschland gehandelten Anleihen ist "fast unendlich", d.h. die Qual der Wahl groß.
Neben den "normalen Anleihen" gibt es noch Spezialpapiere wie Optionsanleihen (an diesen hängen noch Optionsscheine zum Bezug von Aktien) und Wandelanleihen (diese können unter bestimmten Bedingungen in Aktien umgewandelt werden, in Deutschland gibt es relativ wenige Wandelanleihen). Die Banken lassen sich hier immer neue Dinge einfallen und einige der Konstruktionen muten recht abenteuerlich an. Wer solche "neumodischen" Dinge kaufen möchte, vergleiche die Chancen und Risiken bitte eingehend mit anderen "altmodischen" Finanzinstrumenten.


2. Sachwerte

Während man im Bedarfsfall bei börsennotierten Anlagen nach drei Tagen wieder über sein Geld verfügen kann, ist es wohl kaum möglich einen Sachwert (z. B. ein Haus) im gleichen Zeitraum zu verkaufen.
Der Vorteil liegt darin, daß diese nicht solchen starken Schwankungen unterliegen wie Aktien. Außerdem sind Sachwerte auch ein Schutz gegen Inflationsgefahren. Auch kann man sich an ihnen erfreuen und sie nutzen.


3. Immobilien

Immobilien dürften den größten Anteil von Sachwerten in Deutschland ausmachen. Die Rendite von Immobilienobjekten dürfte jedoch unter Berücksichtigung des Kaufpreises und der erzielten Mieteinnahmen eher gering sein. Interessant wird die Immobilie wohl erst, wenn man die Abschreibungsmöglichkeiten, staatliche Fördermaßnahmen u. ä. berücksichtigt. Immobilien binden natürlich sehr viel Geld und sind somit nicht für jedermann geeignet. Personen, die sich trotzdem an Immobilien beteiligen möchten, sollten dies über einen Immobilienfond tun. Beim Erwerb von Immobilien ist auf jeden Fall darauf zu achten, daß die Finanzierung richtig durchdacht ist. Bei zu geringer Eigenkapitalquote kann es leicht dazu kommen, daß man sich übernimmt, insbesondere wenn widrige Ereignisse eintreten, und dann kann das Haus verlorengehen und obendrein hat man noch Schulden.


4. Briefmarken, Münzen. Antiquitäten, Kunst u. ä.

Sammelobjekte können auch eine Geldanlagemöglichkeit darstellen. Hier ist jedoch neben Fachwissen auch viel Geduld notwendig. Wenn man z. B. bei einem Händler eine Briefmarke zum Preis von 1000.-DM erwirbt, kann man diese nicht zwei Wochen später dem gleichen Händler für 1200.- DM verkaufen. Bei allen Sammlerstücken muß noch die Gewinnspanne der Händlerschaft erst verdient werden, d.h. einen Gewinn wird man in der Regel erst dann machen, wenn sich das betreffende Stück im Katalogwert bzw. der Gunst der übrigen Sammler entsprechend vergrößert hat. Im Bereich der Briefmarken gibt es einige VersandVereine, die z. B. Sammlungen zu bestimmten Themenbereichen (Olympiaden, Fußball-Weltmeisterschaften u.ä.) erstellen und diese Kunden als Geldanlageobjekt anbieten. Zwar sind sie hübsch anzusehen, bringen im Verkaufsfall aber nur noch Bruchteile des eingesetzten Geldes. Ähnlich verhält es sich mit Gedenk-Medaillen, diese bringen, wenn man sie verkaufen möchte, gerade noch den Metallwert.
Sachwerte erwirbt man mit Sachwissen!

5. Gold

Wer vor einigen Jahren Gold gekauft hat, hat doppelt verloren: der Goldpreis ging "in den Keller" und gleichzeitig verlor der Dollar an Wert.
Gold ist derzeit wegen der relativ geringen Inflation kaum gefragt und auch in Krisenzeiten sind die Kursavancen nur bescheiden.  Goldminen-Aktien dürften bei einem Anstieg erheblich mehr bringen als "physisches" (also tatsächlich vorhandenes Gold, als Barren im Tresor oder wie auch immer) Gold. Sollte es jedoch zu keiner Erholung kommen, geht der Kursverlust der Goldminen-Aktien weiter, da die Produktionskosten der Minen ja relativ stabil sind, die Erträge aber entsprechend sinken werden.

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Letzte Bearbeitung: 5.5.2003

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